Montag, 20. November 2017

Hanseboot 2017: In Hamburg sagt man Tschüss!


In Hamburg sagt man Tschüss

Als doch ziemlich spontan verkündet wurde, dass die hanseboot dieses Jahr zum letzten Mal ihre Hallentore öffnen wird, stand für uns schnell fest, dass wir die J/22- Klasse noch einmal ordentlich repräsentieren wollen- mit Erfolg!
Innerhalb kürzester Zeit konnten die Verantwortlichen der KV und vom Hamburger Segel- Club (HSC) zu einem Gemeinschaftsstand überzeugt werden.
Auch haben sich aus der J/22- Szene des HSC so viele zum Standdienst gemeldet, dass der Messeauftritt stets gut besetzt war.
Das war auch nötig, da wir insgesamt 87 Interessenten für ein Probesegeln in der kommenden Saison gewinnen konnten. Darüber hinaus haben wir jede Menge gute Gespräche geführt und neue Kontakte geknüpft

Auch war die Nachfrage an Gebrauchtbooten sehr groß. Das Konzept eines sportlichen Kielbootes mit Kajüte, gleichermaßen nutzbar für Regatta- und Freizeitsegeln, fand großes Interesse.
Wir hoffen, dass wir zukünftige Eigner auch auf der Regattabahn begrüßen dürfen.

Sollte sich im nächsten Jahr ein Zuwachs an J/22- Seglern durch die Messe bestätigen, hoffen wir, dass es schon bald eine Alternative zur hanseboot in Hamburg geben wird, um erneut erfolgreich für die J/22 zu werben.

Kommt gut durch den Winter und bis zum nächsten Jahr!

...und vielen Dank noch einmal an alle die mitgeholfen haben den Messeauftritt zu ermöglichen!


Philippe Graf, HSC

Sonntag, 29. Oktober 2017

Hanseboot 2017: Wir sind dabei!



Nach 56 Jahren öffnet die Hanseboot ein letztes Mal in den Hamburger Messehallen die Tore. Zum großen Abschluss präsentiert sich die J/22 Klassenvereinigung, in Kooperation mit dem Hamburger Segel-Club, auf der Hamburger Messe. Die Mitglieder des HSCs haben sich spontan dazu entschieden, in Eigenregie den Stand in der Halle B6/A118 mit Personal und einer vereinseigenen J/22 zu bestücken.
 Vielen Dank dafür! 

Die Messe geht vom 28. Oktober bis zum 5. November. Wie schon bei der Eröffnung 1961 beträgt zum Abschied der Eintrittspreis umgerechnet nur 3 Euro pro Person






Mittwoch, 4. Oktober 2017

Bericht und Ergebnisse vom 1. J/22 Müggelsee-Cup, 30.9 – 2.10.


Vom 30. September bis 2.10.2017 fand der Nebelpokal auf dem Müggelsee zum 1. Mal unter Beteiligung unserer J 22 Klasse statt. Nach einer „stauträchtigen“ Anfahrt erreichten wir am späten Freitagabend den See.
Nachdem wir am Sonnabendmorgen unser Boot eilig aufgeriggt und gekrant hatten, ging es dann mit dem 1. Start um 11:00 Uhr los. Neun J 22 konnten bei sonnigem Wetter und ca. 3 Windstärken einen herrlichen Regattatag genießen. 3 Regatten ging in die Wertung ein, die 4. mit Sonderwertung wurde ein Frank Sturm „special“, d.h. Boot und Steuermann waren gesetzt, die übrige Mannschaft wurde hinzugelost  - eine lustige Veranstaltung!
Am Sonntag verließ uns der schöne Wind und die totale Flaute veranlasste unseren Freund Frank dazu, uns mit einem hervorragenden Alternativprogramm zu vergnügen. Mit Elektrobooten ging es auf die Spree hinaus zur Sightseeingstour - eine super Idee!
Am Abend gab es dann  wie am Tag zuvor ein leckeres BBQ!
Der Montag brachte uns dann wieder ordentlich Wind. Bei 3 - in Böen 6 - Windstärken ging es in rauschender Fahrt über den Parcours und wir durften insgesamt fünfmal an den Start gehen. Sieger wurde auch an diesem Tag wiederum die Jagd, die mit Reiner am Steuer das Feld eindeutig dominierte. Zweiter wurde Frank Lammerskitten und wir waren mit unserer „Bronzemedaille“ auch sehr zufrieden.
Es war ein tolles Wochenende am und auf dem Müggelsee. Die Regatten und das Rahmenprogramm waren hervorragend organisiert. Wir hatten sehr viel Spaß und planen auf jeden Fall, im nächsten Jahr wieder zukommen. Vielen Dank an alle Organisatoren!

Thomas Wiese Little J GER 1447





Sieger des J22 Mixed-Cup

1. Platz
Reiner Brockerhoff, Jagd! 
Ina Seegers, Dorian Tews

2. Platz
Holger Schmitt, 7 Sitzer 
Mark Reinhoff, Dirk Plewnia-Glanzmann

3. Platz
Thomas Wiese, Little J 
Martin Hinrichsen, Carl Gulyas




















Donnerstag, 28. September 2017

Mittwoch, 20. September 2017

Nebelpokal / J22 Müggelsee Cup – 30.9.-2.10.2017



Preise neben einem Pokal für die Plätze 1-3 des Endergebnisses, jeweils für alle Crewmitglieder, 
sowie für die Plätze 1-3 des Mixed-Race.

gestiftet von Frank Sturm




Montag, 4. September 2017

Melden oder nicht melden...

An dieser Stelle würde ich gerne den frustrierten Beitrag von Andreas Borrink vom Hamburger Segel Club zitieren, der sich zurecht über das mangelhafte Meldeverhalten in der Regattaszene aufregt, welches sich leider auch in unserer Klasse nicht verleugnen lässt. 

MELDEN ODER NICHT MELDEN…….

25.08.2017 – ….das sollte doch eigentlich keine Frage sein! 
Zum ersten Mal wurde nun eine Verbandsregatta (29er, 420er, Conger am 2./3.9.) auf der Alster wegen „mangelnden Interesses“ komplett abgesagt. Traurig. Da stellt man sich Fragen: Ist das jetzt ein Trend? Oder gar der Anfang vom Niedergang der regionalen Regattaszene? Gibt es wirklich “kein Interesse”? Beschwerden nach der Absage lassen anderes vermuten. Eine Betrachtung, von einem Regattasegler:
„Früher war alles besser….“. OK, das will keiner hören. Stimmt ja auch so pauschal nicht wirklich. Aber was die vielerorts rückläufigen Meldezahlen angeht, ist da schon was dran: Früher, vor dem Zeitalter der Online-Ausschreibungen und –meldungen, da lief das so: Man hatte Interesse an einer Regatta, also besorgte man sich die Ausschreibung und das Meldeformular; aus Papier! Man plante seinen Urlaub oder sein Wochenende, stimmte sich mit Crew und Familie ab – und dann meldete man eben, korrekterweise vor dem Meldeschluß und per POST! Nachmeldungen wurden oft nicht angenommen oder mit hohen Gebühren bestraft.
Dann fuhr man halt hin zu der Regatta, nach Steinhude, zum Dümmer, zur Möhne oder gar zum Starnberger See und, na klar, bei jedem Wetter. Und wenn man ankam, ging man als erstes zum schwarzen Brett und schaute nach, wer denn wohl noch so gemeldet hatte. Fast immer konnte man dann am Freitag nach einem geselligen Gelage gut gelaunt zu Bett gehen, weil wieder mal ALLE da waren, auf die man gehofft hatte. Und es wurde eine tolle Regatta mit großer Konkurrenz und jeder Menge Spaß.
Heute läuft das anders: Erstmal in’s Internet und nachsehen, wer da gemeldet hat. Ach Herrje, gerade mal drei Meldungen! Und der Dings und der Bums sind auch nicht dabei. Mist. Aber es ist ja noch ein paar Tage hin bis zum Meldeschluß; schau’n ‘mer mal. Am Stichtag sind es dann vier Meldungen…nö, ich weiß nicht, dafür ist mir meine Zeit zu schade. Mal sehen, was der Windfinder sagt: 2-3kn und Regen. Keine Lust – dann eben nicht. Ich schau’ Freitag Abend nochmal in die Liste und auf’s Wetter; notfalls melde ich halt nach, die paar Kröten kann ich verschmerzen……
Liebe Regattasegler: Ein Regattaveranstalter braucht Planungssicherheit. Wenn eine gute Woche vor dem Termin gerade mal 9 Meldungen (5-4-0) in drei ausgeschriebenen Klassen eingegangen sind, kann man so eine Veranstaltung nur noch abblasen. Auch die kleinste Wettfahrt braucht ein Startschiff, einen Wettfahrtleiter, einen Tonnenleger, einen Start- und Zielrichter, eine Jury, Sicherungsboote mit Besatzung, abgesperrte Parkbuchten, Ergebnislisten, Preise, Personal für die Logistik usw. usw. Das alles wird von freiwilligen Helfern geleistet, die ihr Wochenende dafür drangeben! Ausserdem kostet es Geld und jeder Verein ist schon qua Satzung dazu angehalten, seine Veranstaltungen mindestens mit einer schwarzen Null abzuschliessen.
Also, trefft bitte künftig Eure Entscheidung über eine Teilnahme rechtzeitig und in der Gewissheit, dass die anderen es auch tun. Und dann: MELDET! Wenn die Konkurrenz nicht in die Gänge kommt, ruft sie an und motiviert sie zur Teilnahme……..wir wollen doch unsere Verbandsregatten behalten!
Text: Andreas Borrink